Pfadfinder allgemein


 

Die Boy Scouts waren die Vorgänger der heutigen Pfadfinder und wurden 1908 von Sir Baden-Powell, einem britischen General gegründet.

Die Gründung der Bewegung lässt sich auf Baden-Powells Buch "Aids to scouting" und sein erstes Sommerlager auf Brownsea Island 1907 zurückführen.

1909 breitete sich die Bewegung auch in vielen anderen Ländern aus, unter anderem auch in Deutschland. Jeder Boyscout hatte sich an das Motto "Allzeit bereit" zu halten.

 

 

 

1911 wurden die deutschen Pfadfinder erstmals unter dem DPB (Deutscher Pfadfinder Bund) zusammengefasst. Auf Grund des Terrors durch den Nationalsozialismus wurde diese Bewegung 1933 verboten.

Ein Pfadfinderstamm lässt sich in vier Altersgruppen unterteilen

  • Wölflinge (7-11 Jahre)
  • Jungpfadfinder (11-13 Jahre)
  • Pfadfinder (13-16 Jahre)
  • Rover (16-21 Jahre)

Zu den Methoden der Pfadfinder gehören:

  • Regelmäßige Gruppenstunden
  • Zeltlager und andere Fahrten
  • Frühzeitige Übernahme von Verantwortung
  • Gleichberechtigung
  • Selbstverpflichtung durch ein Pfadfinderversprechen
  • Erlernen von Pfadfinderhandwerken (Basteln, Werken, Zeltbau, Knoten, u.v.m)
  • Kennenlernen und Erkunden der Natur, sowie spielen in der Natur
  • Gesellschaftliches Engagement (z.B. Altkleidersammlungen, Spendensammlungen oder Verkaufsaktionen für einen guten Zweck)
Die drei größten Pfadfinderverbände Deutschlands sind die DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg), der VCP (Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder), und der BdP (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder).
DPSG Lilie schwarz
DPSG                                  VCP                                  BdP